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Wettingen


Gut erhalten - das Chorgestühl der Abtei Wettingen

 

Kloster Wettingen im Aargau steht heute noch so da, wie es die Mönche 1841 zurückgelassen haben. Im Aargauer Klosterstreit wurde das 1227 gestiftete Kloster endgültig aufgehoben - jedoch lebt der Konvent bis heute weiter. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ließen sich die Zisterziensermönche von Wettingen in der säkularisierten Benediktinerabtei Mehrerau bei Bregenz am Bodensee nieder, die heute den Namen Wettingen-Mehrerau trägt.

 

Die Klostergebäude aus verschiedenen Epochen sind fast vollständig erhalten. Die romanisch-gotische Basilika wurde im Inneren barockisiert. Das herrliche frühbarocke Chorgestühl blieb unverändert erhalten. Um den hochgotischen verglasten Kreuzgang gruppieren sich die Konventgebäude mit holzgedecktem Refektorium. Die frühgotische Krankenkapelle (barock verkleidet) stammt aus der Gründungszeit.

 

Den lateinischen Namen stella maris erhielt das Kloster nach der wundersamen Errettung des Stifters Heinrich II. von Rapperswil, der auf einem Kreuzzug in Seenot geriet und seine Rettung dem Stern der Seefahrer (Meerstern), einer alten Allegorie auf die Mutter Gottes, verdankt. Sein Wahlspruch "non mergor- ich gehe nicht unter" kann als Sinnbild für die wechselvolle Geschichte des Klosters gelten.

 



 

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