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Klosterpforte mit Frühmesskapelle


Roman. Torbogen


Inschrift über dem Torbogen


Steinmetzarbeiten


Spätgot. Torkapelle


Klosterpforte vom Kloster aus gesehen

Auf einem alten Stich vor 1620 ist die ganze Klosteranlage noch sichtbar. Der Giebel des Refektoriums ragt links neben der Kirche noch auf. Heute umringen die Häuser des 18. Jahrhunderts die alte Klosterkirche.


Klosterkirche


Otterberg Westfassade


Westfassade mit Portalen und Rosette


Südfassade zum Kreuzgang


Lisenen und roman. Fenster


Kirche vom Süden (Kreuzgartenseite)


Giebel Seitenschiff, unten Dachansatz Konventgebäude


Kirche nach Nordosten vom Kreuzgarten


Kirche von Westen


Langhaus Nordseite


Langhaus Nordseite


Querhaus Nordseite mit Totenpforte


Giebel Querhaus Nord


Abgetragene Seitenkapellen Nord


Vierung von Nordosten


Kirche von Nordosten


Choranbau mit Dachansatz Umgangskapellen


Chorhaupt mit Gewölbeansatz Umgangskapellen


Vierung von Südosten, zwei Seitenkapellen Südost


Fehlende dritte Seitenkapelle Südost

 

Die stattliche romanische-gotische Klosterkirche von 73 Metern Länge ist die größte Klosterkirche der Pfalz und drittgrößte Kirche des Landes nach dem Speyrer und Wormser Dom. Mit 20 Metern Höhe und 24 Metern Breite (im Querhaus 35m) und dem herrlichen braungelben Sandstein vermittelt die Kirche einen stattlichen Eindruck. Ausgezeichnet Steinmetzarbeiten und charakteristische Baudetails machen sie zu einem der typischsten Zisterzienserkirchen Deutschlands.


Klosterkirche (Baudetails außen)
























Klosterkirche (Fensterrose)

Das große Rosenfenster an der Westfassade wurde im letzten Bauabschnitt der Klosterkirche fertiggestellt. Auf einer Inschrift im Gewände ist sie mit der Jahreszahl 1241 datiert. Ein Vierpass von zwei Blattkränzen umgeben versinnbildlicht die Schöpfung mit Tieren und Pflanzen auf dem Maßwerk. Darüber angebracht ist ein vierbahniges Maßwerkfenster mit abschließendem Sechspass aus dem 13. jahrhundert.











Kirche (Innen)


































Das Innere der Kosterkirche überrascht durch seine einheitliche Gestaltung, obwohl an ihr ab ca. 1180 in vier Bauabschnitten gebaut wurde. 1254 war sie dann fertiggestellt und wurde am 10.Mai geweiht. Streng am bernhardinischen Schema orientiert finden wir ein Langhaus mit 5 Jochen und 10 Arkaden. Die abgebrochenen Dienste werden mit einer dekorativen Konsole im Obergaden aufgefangen. Die Querhausarme besitzen je drei Seitenkapellen. Eigentümlich ist die Chorgestaltung mit dem dreiseitigen Chor, der sich in Spitzbögen zum Umgang öffnete, womöglich eine spätere Abweichung vom Plan. Beeindruckend sind die Seitenschiffe mit strenger zisterziensischer Bogenführung. In einer endlosen Reihe führt der Blick die Flucht entlang bis zum Durchbruch zum Seitenschiff.


Kreuzgang, Konventgebäude


Kath. Pfarrhaus: auf dem Kapitelsaal aufgebaut


Blick zur Kirche an der Flucht des Konventgebäudes


Südgiebel Konventgebäude


Ort des Refektoriums (keine Reste)


Klosterbrunnen


Giebel der Abtei?


Kreuzgangseite am Kapitelsaal zur Kirche hin


Mauerreste der Kreuzganggewölbe


Portal zur Kirche vom Kreuzgang


Kreuzgarten zur Kirche hin


Sonnenuhr an der Südseite der Kirche


Blick zur Vierung vom Kreuzgarten

Von den Konventgebäuden sind außer dem Kapitelsaal, einem Giebel der Südfassade und Reste des Kreuzgangs nichts erhalten oder in bestehenden Gebäuden vermauert. In das Kapitelhaus wurde das Pfarrhaus eingebaut, in dessen Keller 1925 der Kapitelsaal entdeckt wurde.


Kapitelsaal


Portal und Fenster zum Kapitelsaal vom Kreuzgang aus


Portal zum Kapitelsaal


Kapitelsaal nach Osten, in der Mitte der Platz des Abtes


Kapitelsaal quer, sichtbar die Sitzbänke an der Wand


Kapitelsaal, Gewölbe


Kapitelsaal, Gewölbe


Kapitelsaal, Kapitell


Kapitelsaal nach Westen zum Kreuzgang hin


Kapitelsaal, Gewölbebogen


Kapitelsaal, Gewölbekonsole


Kapitelsaal nach Osten


Fenster des Kapitelsaales von Osten

Der romanische Kapitelsaal wird auf die Zeit um 1185 datiert und ist darum älter als weite Teile der Klosterkirche. Er wurde 1925 wieder frei gelegt und befindet sich heute 1,2 Meter unter dem Straßenniveau. 1732 wurde dem rechteckigen Raum mit vier Säulen und neun Jochen ein Fachwerkbau aufgesetzt, der heute als katholisches Pfarramt dient.


Konversenbau


Portal der Konversengasse zum hinteren Teil der Kirche


Portal der Laienbrüder in der Kirche


Hinterer Teil der Kirche: früher trennte ein Lettner die Laienbrüder von den Mönchen


Koversengasse: Ort des Konversenbaus. Hinten das Blaue Haus auf den alten Grundmauern

Reste des Konversenbaus des Klosters Otterbach sind nur noch an einzelnen Grundmauerresten und Kellerräumen erkennbar. Wie beim Klosters Schönau oder Eberbach war der Bau der Laienbrüder vom Rest der Klausur durch eine Konversengasse getrennt. Sichtbar ist heute noch das Portal zum hinteren Bereich der Kirche, durch die die Konversen aus der Gasse in den für sie bestimmten Teil der Kirche einzogen.

 


Portale, Fenster


Hauptportal (Westfassade)


Seitenportal (Westfassade)


Portal der Kirche zum Kreuzgang


Portal zum Kapitelsaal


Totenpforte (Nordseite Querhaus)


Portal der Laienbrüder (Südseite)


Laienpforte vom Inneren der Kirche


Fenstegruppierung Chorseitenwand (über der Dachschräge der Seitenkapellen)


Fensterverglasung


Fenster Seitenschiff und Obergaden


Fenster der Westfassade


Hospital


Inschrift


Wappen

Vom ehemaligen Hospital auf der Ostseite der Klausur ist nur ein spätgotischer Türsturz übrig geblieben. Neben dem Wappen des Klosters steht der Schriftzug "Got versich dir din"


Bilder von Oktober 2008 / Achim Fürniss, Urheberrechte beim Verfasser



 

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