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Gewölbe - ein Abbild des Himmels

Zum besonderen Erscheinungsbild der Zisterzienserklöster gehört die konsequente Anwendung von Gewölben. Nicht nur in den Kirchen, dem Kapitelsaal oder den Refektorien des Ordens finden sich gewölbte Räume. Auch ganz unrepräsentative Räume wie Wärmstuben, Durchgänge oder Küchen, selbst Schlafsääle sind gewölbt. Der "Zwang zum Gewölbe" (Braunfels, aaO. S. ) ergibt sich aus dem Bedürfnis, die Klosterräume als Abbild der himmlischen Welt zu erstellen. In der Tat überdauerten viele Gebäude des Ordens die Jahrhunderte auf grund massiver Gewölbe, die selbst noch die Obergeschosse vor Wind und Wetter schützen.

 


Kirchengewölbe

In der Frühzeit sind viele Kirchen des Ordens noch flachgedeckt wie viele romanische Kirchen jener Zeit, etwa bei den Hirsauern. Von Burgund aus verbreitet sich dann zunächst das einfache, spitze Tonnengewölbe das vielerorts schnell in das gebundene System großer Dom- und Stiftskirchen übergeht. Wuchtige frühgotische Rippengewölbe machen bald leichten hochgotischen Kreuzgewölben Platz, die sich mühelos dem Grundriß anpassen.




 

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